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EWE NETZ GmbH

EWE NETZ GmbHDie EWE NETZ GmbH wurde 2006 gegründet. Anteilseigner der Gesellschaft sind zu 98,4 Prozent die EWE AG und zu 1,6 Prozent die Kommunale Netzbeteiligung Nordwest GmbH & Co. KG, über die sich 64 Städte und Gemeinden aus dem Ems-Weser-Elbe Gebiet an EWE NETZ beteiligt haben. EWE NETZ betreibt ein umfangreiches Strom- und Erdgasnetz im Ems-Weser-Elbe-Gebiet und flächendeckende Erdgasnetze in Brandenburg, Rügen und Nordvorpommern. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Oldenburg ist auch Eigentümer dieser Netze. Zu seinen Aufgaben zählen die Betriebsführung, Instandhaltung, Wartung und Ausbau der Netzinfrastruktur sowie der Netzvertrieb. Darüber hinaus betreibt die EWE NETZ Trinkwassernetze und ein weit verzweigtes Kommunikationsnetz zur Steuerung und Überwachung der Energienetze. EWE NETZ stellt seine Netze diskriminierungsfrei zur Verfügung und sichert einen fairen, zukunftsorientierten und freien Marktzutritt zu den Strom- und Gasnetzen zu. Die EWE NETZ betreibt hochmoderne, effiziente Netze, die zu den sichersten und zuverlässigsten in Europa zählen. Bereits 2015 stammen rund 80 Prozent des Stroms, den die EWE NETZ GmbH transportiert und verteilt, aus Erneuerbaren Energiequellen.

Basis für die effiziente Versorgung mit Energie ist die moderne Netzinfrastruktur. Da umweltfreundliche Energie – beispielsweise aus Wind- oder Photovoltaik – dezentral erzeugt wird, stellt dies höchste Anforderungen an das Netzmanagement. Um diese Anforderungen zu erfüllen, erforscht, entwickelt und erprobt die EWE NETZ GmbH seit Jahren neue Lösungen für das Energienetz der Zukunft, beispielsweise als Unterauftragnehmer in dem Projekt eTelligence. In dem vom BMWi geförderten Projekt green2store erarbeitet die EWE NETZ gemeinsam mit Partnern an Lösungen für die wirtschaftliche Integration von Speichern. Bereits hier stellt EWE NETZ sein Verteilnetz für einen Feldversuch zur Verfügung und erprobt u.a. die Nutzung von Ortsnetzspeichern für den effizienten Netzbetrieb. Diese Rolle wird EWE NETZ auch in Green Access übernehmen. Im Oktober 2016 ist die Konsortialführerschaft von der EWE AG an die EWE NETZ GmbH übergegangen.

  

 

PHOENIX CONTACT Energy Automation GmbH


 

BTC AG

BTC AGDie BTC Business Technology Consulting AG ist eines der führenden deutschen IT-Consulting Unternehmen mit Hauptsitz in Oldenburg. Zu den Produkten des Unternehmens gehören zum Beispiel Netzleitsysteme wie BTC PRINS®, Regler für Windparks wie BTC|Grid Agent, Metering-Lösungen wie BTC|AMM oder virtuelle Kraftwerke wie BTC|VPP. Sie bieten sowohl betriebstechnische, als auch informationstechnische Lösungen für die Energieversorgung, darum erstreckt sich auch die Forschung des Unternehmens auf diese beiden Bereiche. BTC beteiligte sich unter anderem maßgeblich an eTelligence und war im Rahmen dieses inzwischen abgeschlossenen Forschungsprojekts zuständig für das Metering, die Marktplattform und die Messdatenerfassung. Für den ersten deutschen Offshore-Windpark alpha ventus lieferte BTC das Netzleitsystem sowie einen Netzregler. Aktuell beteiligt sich das Unternehmen an den BMWi-geförderten Projekten Das Proaktive Verteilnetz und green2store. Zudem hat BTC als Mitautorin der acatech Studie „Migrationspfade ins Internet der Energie“ zusammen mit Konsortialpartner OFFIS dazu beigetragen, den Entwicklungsbedarf für IT im Energiesystem aufzuzeigen.

 

Bergische Universität Wuppertal

Bergische Universität WuppertalDer Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik (EVT) der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) ist seit vielen Jahren im Bereich der Grundsatz- und Aufbauplanung elektrischer Energieversorgungsnetze tätig. Schwerpunkt von Forschung und Lehre sind die drei Forschungsgebiete „Zustandsbewertung von Betriebsmitteln“, „Netzstrukturen und Netzbetrieb“ sowie „Intelligente Netze und Systeme“ und die damit einhergehende Einbindung von dezentralen Energieerzeugern in das existierende Energieversorgungssystem.

Es liegen vielfältige Erfahrungen in Planungsprojekten von Transport- und Verteilungsnetzen sowie im Themenfeld der „intelligenten“ Verteilnetze und Umbau der Netze als Rückgrat der Energiewende vor. Mit dem Forschungsprojekt „iNES – Intelligentes Verteilnetzmanagement-System“ (ausgezeichnet mit dem HERMES-Award für Innovationen 2014) wurde das in Wuppertal entwickelte Konzept der dezentralen Netzautomatisierung gemeinsam mit den Projektpartnern zur Marktreife geführt. Auch wurde ein Konzept zur Realisierung eines lokalen Virtuellen Kraftwerkes entwickelt, für dessen Umsetzung der Lehrstuhl das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen berät.

 

EWE Aktiengesellschaft (EWE AG)

EWE AGDas Unternehmen mit Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg gehört zu den großen Energieunternehmen in Deutschland und befindet sich überwiegend in kommunaler Hand. Es beliefert im Nordwesten Deutschlands, in Brandenburg und auf Rügen sowie in Teilen Polens und der Türkei über 1,3 Millionen Kunden mit Strom, rund 1,7 Mio. Kunden mit Gas sowie fast 700.000 Kunden mit Telekommunikationsdienstleistungen.

Als innovativer Dienstleister mit regionaler Ausrichtung ist EWE in den Geschäftsbereichen Energie, Telekommunikation und Informationstechnologie aktiv. Die Vereinigung dieser drei Felder unter einem Dach ermöglicht es dem Unternehmen, intelligente Energiesysteme zu entwickeln und zu betreiben. Beispiele für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind die von EWE koordinierten und durch das BMWi geförderten Projekte eTelligence (E-Energy) und GridSurfer (IKT für Elektromobilität).

 

Fraunhofer-Institut ISE

ISEDas Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist mit rund 1.100 Mitarbeitern das größte Solarforschungsinstitut Europas. Die Arbeit des Instituts reicht von der Erforschung der naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen der Solarenergienutzung über die Entwicklung von Prototypen bis hin zur Ausführung von Demonstrationsanlagen. Die Abteilung Intelligente Energiesysteme (IES) des Fraunhofer ISE verfügt über weitreichende Erfahrungen im Bereich der Betriebsführung und Systemregelung von Energienetzen und innovativer Gebäudeenergiesysteme. Es wurden zentrale und dezentrale Wirk-/und Blindleistungsregelungen für Verteilnetze sowie moderne Informations- und Kommunikationssysteme zur intelligenten Vernetzung der Komponenten des Smart Grids entworfen. In Demonstrationsprojekten wie beispielsweise eTelligence wurde dieses Know-how im Bereich der Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen zur Systemintegration dezentraler Erzeuger sowie der Kommunikationstechnologie im Smart-Grid-Kontext getestet.

  

 

DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme


 

OFFIS e.V. – Institut für Informatik

OFFIS e.V. – Institut für InformatikAls An-Institut der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg setzt OFFIS seit seiner Gründung 1991 wissenschaftliches Know-how aus der Informatik in Prototypen um, die dann von Wirtschaftspartnern zu marktfähigen Produkten weiterentwickelt werden können. OFFIS strukturiert sich in die drei anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsbereiche Energie, Gesundheit und Verkehr. Durchzogen werden diese Bereiche von dem Wissen aus verschiedenen Technologiefeldern. Darüber hinaus fördert OFFIS über die Neuansiedlung von Start-Ups und die Unterstützung von Spin-Offs den Prozess an der Schnittstelle zwischen Forschung und Produktentwicklung.

OFFIS e.V. hat im Allgemeinen und mit dem Bereich Energie im Speziellen große Erfahrung in der Standardisierung. Die Gruppe AEI (Architekturentwicklung und Interoperabilität) hat 2008 im Auftrag des BMWi die Studie zur Untersuchung des Normungsumfeldes zum BMWi-Förderschwerpunkt „E-Energy – IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft― verfasst, welche neben der NIST IOP Studie und den Ergebnissen der Smart-Grid ETP als Basis für die IEC Roadmap der SG 3 diente. Ferner verfasste die Gruppe die Vorstudie und erste Version der VDE/DKE Deutsche Normungsroadmap E-Energy/Smart Grids und ist als Vertreter der EDNA auch im Lenkungskreis hierzu vertreten. Aktuell arbeiten Experten in der CEN/CENELEC/ETSI JWG on Smart-Grid im Bereich Data Communications auf europäischer Ebene an einem Report für das zukünftige Smart-Grid Mandat der EU. Im Projekt Future Energy Grid von acatech erarbeitet OFFIS mit Industriepartnern eine technologische Migrationsroadmap unter Szenarienbetrachtungen für das IKT unterstützte Smart-Grid der Zukunft.

OFFIS bringt seine Querschnittsexpertise in den drei für das Projekt relevanten Bereichen IT-Sicherheit im Smart-Grid, Reifegradmodelle/Kostenbewertung IKT sowie Standardisierung und Profilierung (zusammen mit dem Fraunhofer ISE) sowie sein Wissen über die IEC/PAS 62559 Use Case Methodik und über das Smart Grid Architecture Model in das Projekt ein.

  

 

SPIE


 

SMA Solar Technology AG

SMADie SMA Solar Technology AG ist mit einem Umsatz von über 800 Mio. Euro in 2014 Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder Solarstromanlage. Sie hat ihren Hauptsitz in Niestetal bei Kassel und ist auf vier Kontinenten in 21 Ländern mit ausländischen Tochtergesellschaften vertreten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 4.000 Mitarbeiter und produziert ein breites Spektrum von Wechselrichtertypen, das geeignete Wechselrichter für jeden eingesetzten Photovoltaik-Modultyp und alle Leistungsgrößen von Photovoltaik-Anlagen bietet. Das Produktspektrum beinhaltet sowohl Wechselrichter für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen als auch für Inselsysteme. Hierzu gehören insbesondere auch innovative Lösungen zur Netzintegration der Photovoltaik einschließlich Batteriespeichern, Energiemanagementsystemen sowie Monitoring-, Kommunikations- und Portallösungen.

SMA verfügt als Technologie- und Innovationsführer über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung auf dem Gebiet der Wechselrichter-Entwicklung sowie ihrer systemtechnischen Einbindung in Energieversorgungssysteme und Netze. Neben der eigentlichen Produktentwicklung neuer Wechselrichtersysteme befassen sich die zur Zeit rund 500 Wissenschaftler und Ingenieure der verschiedenen Entwicklungsabteilungen bei SMA im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte auch mit vielfältigen übergeordneten Fragestellungen, die sich derzeit vor allem auf das Themengebiet Netzintegration, Umbau der Stromversorgung und neue Systemlösungen konzentrieren.

Der Beitrag von SMA im Konsortium dieses Vorhabens ist vor allem die Berücksichtigung der auf die PV-Technik bezogenen Aspekte bei den verschiedenen Untersuchungen, sowohl was netzdienliche PV-Wechselrichter und PV-Systeme betrifft wie auch ihre Anbindung an IKT-gestützte Online-Portallösungen und die Integration in das Verteilnetzmanagement (dezentrale Netzregler und zentrale Leitstellensysteme). Hierbei kann SMA u.a. auch auf Erfahrungen aus vorangegangenen und parallelen FuE-Vorhaben aufbauen wie z.B. die BMWI-Projekte „U-Control“ und „Smart Power Flow – Optimierung von Netzerweiterung versus Energiespeicher auf der Verteilnetzebene in Folge zunehmender regenerativer Leistungsflüsse“, das kürzlich abgeschlossene EU-Projekt „MetaPV – Metamorphosis of Power Distribution: System Services from Photovoltaics“, und die beiden kürzlich abgeschlossenen BMWi-Projekte „Aktives, intelligentes Niederspannungsnetz: Entwicklung einer aktiven, intelligenten Netzstation“ und „PV-Integrated“.